Der tiefere Sinn der Quarantäne

Wenn Familien über die Wahrheit streiten

Wir leben in außergewöhnlichen Zeiten. Viele Einschränkungen führen dazu, dass wir unser Leben nicht wie gewohnt leben können. Welche Gründe das hat und wie wir damit umgehen sollen, ist allgemein umstritten. Doch nicht nur durch unsere Gesellschaft geht eine Spaltung.

Selbst innerhalb von Familien gibt es unterschiedliche Meinungen und damit viel Konflikt-Potenzial.

Die größte Sorge der Einen ist es, wie sie sich und ihre Familie vor Viren schützen können. Die Anderen halten diese Sorge für übertrieben und sehen sich in ihrem Leben übermäßig eingeschränkt.

Leider wird darüber viel gestritten, aber nicht zugehört. Jeder hört auf sein eigenes Gefühl und ist deshalb für die rationalen Argumente der anderen Seite nicht offen.

Wie können wir mit diesen Konflikten in der Familie besser umgehen?

Wie bei allen Beziehungskonflikten gilt: um wirklich eine Lösung finden zu können, ist es wichtig, dass sich alle Parteien auf ein gemeinsames Ziel einigen, z.B. auf den Familienfrieden. Mit dieser Grundhaltung ist es möglich, gemeinsam gestärkt durch die Krise zu kommen.

Wenn alle Seiten bereit sind, Rücksicht auf die Gefühle der Anderen zu nehmen, Mitgefühl für deren Sorgen zu empfinden und deshalb kompromissbereit zu sein, ist das Problem bald gelöst. Doch leider zeigt die Realität, dass das oft gar nicht so einfach ist. Weil manche Verletzungen so tief sind, dass Kompromisse unmöglich erscheinen.

Weise Menschen haben erkannt: wenn wir es schaffen, die Verletzungen in uns selbst zu heilen, wird sich auf wundersame Weise auch unser Umfeld ändern. Denn wenn wir erst einmal angenommen haben, was uns stört, können sich die Dinge in die richtige Richtung entwickeln.

Das ist der einzige Weg, etwas friedvoll und zum Wohle Aller zu erreichen: wenn wir nicht versuchen, die Anderen zu ändern, brauchen diese sich nicht wehren. Stellen wir uns lieber die Frage: wie können wir uns selbst ändern, sodass sich alle Seiten wohl damit fühlen?

Denn seien wir doch mal realistisch: Es macht keinen Sinn, gegen Windmühlenflügel zu kämpfen. Das kostet uns nur unnötige Kraft und Energie.

Es ist viel sinnvoller, die Umstände, die wir nicht ändern können, anzunehmen. Wenn wir dann selber einen tieferen Sinn in der Sache finden, bekommen wir die Chance Frieden mit der Situation zu schließen. Und so kommen wir mit unserem Gefühl in Harmonie. 

Das heißt nicht unbedingt, dass wir uns mit der Situation abfinden müssen. Der tiefere Sinn kann für Manche darin bestehen, sich endlich die Macht zurückzuholen, die ihnen als Mensch zusteht. Für Andere mag es wichtig sein, uralte Schuldgefühle zu transformieren. Andere dürfen lernen, über den Tellerrand hinauszuschauen und Eigenverantwortung zu übernehmen.

Wer noch tiefer schauen möchte, kann für die Lösung auch folgendes in Betracht ziehen:

Die Spiegelgesetze sagen: Ich ärgere mich im Außen über die Themen, die ich im Inneren noch nicht angenommen und geschützt habe. Das heißt, unsere negativen Gefühle machen uns auf das aufmerksam, was bei uns geheilt werden will. 

Ein Beispiel: Wir ärgern uns darüber, dass die anderen in der Familie nicht oft genug ihre Hände waschen. Das mag ein Hinweis darauf sein, dass ein Bereich in uns noch nicht geschützt ist. Denn wenn wir uns innerlich sicher fühlen, brauchen wir auch im Außen keine Angst zu haben.

Wenn Sie Konflikte in Ihrer Familie oder Ihrem Freundeskreis haben und Sie möchten mit mir diese Konflikte anschauen und lösen, dann klicken Sie auf den orangen Button oder rufen Sie mich an unter  0176-22731275.

Denn es gibt immer einen Weg!

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